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FCI - Gruppe 1: Hüte - und Treibhunde

Schäferhunde

 Der Deutsche Schäferhund

Der Deutsche Schäferhund ist heutzutage eine der beliebtesten Rassen und hat auf der ganzen Welt begeisterte Anhänger. Dieser in deutschland gezüchtete und von alten Hüte- und Hofhundrassen abstammende Hund bietet dem Menschen eine breite Palette an Einsatzmöglichkeiten. Früher als Kriegshund verwendet, arbeitet er seit geraumer Zeit als Polizei- oder Schutzhund, als Blindenhund sowie als Wach-,Spür- und Rettungshund. Diese wachsame, aufgeweckte und zähe Rasse ist nervenstark, treu, selbstbewusst, mutig und lässt sich sehr gut zum Gehorsam erziehen. Sie sollte sich aber nie übermäßig aggressiv oder scheu zeigen.

Der Deutsche Schäferhund ist der ungebrochene Star der Hundewelt, der absolute Top-Dog. Es gibt keinen anderen Hund, der an seine Popularität auch nur heranreichen würde. Mit einem deutschen Schäferhund scheint scheinbar mühelos einfach alles zu gelingen - Vertreter der Zunft beherrschten über viele Jahrzehnte die Schlagzeilen. All diese wunderbaren Erfolge scheinen zu verblassen, demm in Moment berherrscht ein ganz anderes Bild des Deutschen Schäferhundes das Medienbild.
Weltweit mehren sich die Berichte, die den Deutschen Schäferhund kritisch sehen. Tierärzte, Hundefreunde und die allgemeine Öffentlichkeit fordern, dass Übertreibungen in der Umsetzung von Standards vermieden werden ( Bsp. abfallende Rücken ).
>> Der Schäferhund ist eine wundervolle, sehr intelligente Rasse, die gefordert werden möchte. Es sind Arbeisttiere, die eine Aufgabe benötigen. Sie sind absolut nichts für Stubenhocker!, Manuela Allendorf<<
Der Deutsche Schäferhund wurde durch Max von Stephanitz als vielseitiger Gebrauchshund begründet. In dieser Rolle war er lange Zeit extrem erfolgreich und genoss auf der ganzen Welt höchstes Ansehen. Die heutige Zeit hat aber praktisch zwei Linien geschaffen, die Schauhunde  der sog. Hochzucht und die Gebrauchsshunde. Hat man Freude am Hundesport, so sollte man seinen Welpen auf jeden Fall bei den Gebrauchshunden oder Leistungszuchten suchen. Da bei Gebrauchsshunden aber auf einen ausgeprägten Arbeitseifer der Hunde geachtet wird, eignen sich diese nicht unbedingt für eine Haltung lediglich als Familienhund. Als Begleiter der Familie nicht richtig gefördert , können soclhe Hunde ihre überschüssige Energie nicht immer nur zur Freude des Halters  einsetzen. Durch einseitige Zucht auf Äußerlichkeiten ist der Schäferhund heute eine gesundheitlich belastete Hunderasse. Eines der großen Probleme des Schäferhundes finden wir im hinteren Gangwerk.
Trotz aller kritik: Schäferhunde sind etwas Besonderes!
(Quelle Hundewelt)

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 Der Belgische Schäferhund ( Malinois, Groenendael, Tervueren, Lakenois )

Ihre Namen gehen auf belgische Städte zurück, in denen die einzelnen Spielarten der Rasse beheimatet sind. Sie lassen sich bis ins Mittelalter zurückverfolgen, aber erst 1891 führte ein professor der belgischen tierärztlichen Hochschule hetrennte Standards für die vier Arten ein, In Großbritannien werden sie als eine Rasse klassifiziert.
Alle Schläge haben eine Widerristhöhe von 56-66 cm und ein Gewicht von 17,5 - 28,5 kg.
Die Rasse wird als Wach - und Hirtenhund eingesetzt. Die gewölbten zehen liegen eng aneinander, die Ballen sind dick und elastisch, die Voderpfoten rund ind die Hinterpfoten oval. Alle 4 Schläge sind intelligent und robust.

zum Malinois:

Die frühen Züchter der Rasse strebten nach einem fleißigen Gebrauchshund und legten dabei wesentlich mehr Wert auf charakterliche Eigenschaften als auf einen Phänotyp und eine optimale Farbe. Daher fällt beim Malinois ein recht uneinheitlicher Phänotyp auf.
 Das liegt unter anderem daran, dass es reine Leistungs- und reine Schönheitszuchten gibt, die unterschiedliche züchterische Schwerpunkte setzen. Wer einen reinen Familienhund halten möchte, sollte sich folglich eher an die Schönheit orientierten Züchter wenden und keinen auf leistung gezüchteten Hund wählen. Malinois aus Leistungszuchten haben ein hohes Anforderungsprofil und gehören ausschließlich in fachlich kompetente Hände.
>> Alles was er tut, tut er mit ganzem Herz und vollem Einsatz. Halbe Sachen sind ihm fremd. Nur einem sportlich aktiven Hundehalter zeigt sich der Schatz, der in einem Malinois steckt <<

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Malinois aus Leistungszucht werden von der Polizei und vom Zoll als Dienshunde geschätzt. Auch im Sport vermag er Außerordentliches zu leisten. Ein unterforderter Malinois hingegen kann aggressiv werden. Er hat den unbändigen Willen zur Arbeit und Bewegung: Kann er diese Triebe nicht ausleben, so kann sich die Energie andersweitig entladen ( mit oft verherenden Ausgängen ). Seine Lern - und Arbeitsfreude gepaart mit Härte und gleichzeitiger Sensibilität machen ihn nicht gerade zum idealen Anfängerhund.
Er ist etwa so groß wie der Deutsche Schäferhund aber weniger massig, dadurch shcneller, wendiger und reaktionsschneller. Vom Temperament ist er weitaus spritziger als der Deutsche Schäferhund.

Viele Malinois besitzen einen ausgepräften Jagdtrieb. Auch Begegnungen mit Artgenossen nimmt er nicht immer gelassen hin. Zu groß ist sein Schutztrieb.
Bei den meisten Arbeitsveranstaltungen ist der Malinois dabei, fast immer ist er in den oberen Plätzen zu finden. Seit den 1970er Jahren erfolgte zuerst in Frankreich eine ungeheure Zunahme der Wurfzahlen, später auch in anderen Ländern. Das zieht Verantwortung mit sich, denn für jeden Malinois - Welpen muss auch der richtige Besitzer gefunden werden und nicht zu jedem passt ein Malinois. Deswegen landen nicht weniger dieser wunderbaren Hunde im Tierheim. Schnell ist der normale Hundehalter mit dieser Rasse überfordert. Dabei ist er mit genügend körperlicher und geistiger Auslastung ein Traumhund.
Die Lebenserwartung beträgt in etwa 12 - 14 Jahre. In der Regel sind Malinois sehr gesunde Hunde. Selten treten Epilepsie, HD und Augenprobleme auf.
>> Er ist, falls erfoederlich, ohne Zögern ein hartnäckiger und leidenschaftlicher Verteidiger seines Herrn <<

Quelle "Hundewelt"

Der Collie ( britischer Hütehund )

In den Jahren ab 790 begannen sich die Raubzüge der Wikinger immer weiter nach Süden auszudehnen. Auf den langen Überfahrten begleiten Hunde die damaligen Seefahrer über die Nord - und Ostsee. Diese Hundeverschiedener Schläge hatten große Ähnlichkeit mit dem heutigen britischen Hütehunden.
Typisch für diese Rasse ware ein allen Wetterbedingungen angepasstes langes Oberfell mit dichter, weicher Unterwolle und kurzen Haaren am Kopf. In den Jahren 1060 war die Viehzucht ein großer Wirtschaftszeweig und somit die vierbeinigen Helfer immer unentbehrlicher. Somit wurde gezielte Selektion auf Leistung betrieben.
Unterschieden wird zwischen dem amerikanischen Collie und schottische Collie ist  jener, dass die amerikanischen Tiere nur auf Schönheit gezüchtet werden und in der Regel etwas leichtführiger sind.
In den 1930er Jahren wurde der Collie als "Lassie" berühmt und hat heutzutage den Modehundstatus bereits hinter sich. Die Rasse hat eine Besonderheit, das auffalende "in die Luft shcnappen", das ein ganz normales Collie - verhalten ist. Die hUnde durften die Schafe nicht verletzten und shcnappten somit in die Luft ( Zähne klappern).
Collies können beim Agility, Dog Dancing, Trickdogging und Obedience hervorragend geführt werden, keinesfalls im Schutzdienst.
Was den drei Collie Schlägen gemein ist, ist eine faszinierende Lernwilligkeit und ein außerordentliches Langzeitgedächtnis. Die Sensibilität bzw. die Feinfühligkeit ist nicht typisch Collie.
Die Rasse will arbeiten, will gefallen und sollte auf jeden Fall zu sportlichen Menschen, die aktiv am Hundepsortleben teilnehmen.
Collies werden vielfach noch unter falschen Voraussetzungen angeschafft. Weil sie doch so schön sind und auch so intelligent und freundlichen wie Lassie. Der Collie ist ein Hütehund, der viele Jahrhunderte als zuverlässiger Arbeitshund seinen Job als Schafhirte vorzüglich ausführte - oft in rauer Umgebung.Er ist seinem Besitzer sehr angetan, Fremde aber oft schlicht ignoriert.
Hundehalter, welche Hilfe bei Collies benötigen, haben meistens einen unausgelasteten Collie, der die Besitzer an der Aktivität verzweifeln ließ = mangelndes Beschäftigungsprogramm.
(Quelle Hundewelt)

Hollandse Herder ( holländischer Schäferhund )

In Holland wurden etwa seit Beginn des 18. Jahrhunderts Hunde verwendet, die den Schafhirten zuverlässig bei der Arbeit halfen. Durch ihre nützliche Vielseitigkeit wurden diese außerdem noch als mutiger Beschützer für Haus, Hof und Herren, auch als geschickte Ratten-, Ungeziefer-Fänger und Lastenzieher vor kleinen Kutschen eingesetzt.
Erst lange nach Gründung des Clubs der " Nederlandse Herdershonden" im Jahre 1989 erfolgte 1960 die Anerkennung der Rasse durch die FCI. 1908 wurde der Holländische Schäferhund auf drei Varietäten, den Kurz-,Lang- und Rauhaar mit gestromter Fellfärbung eingegrenzt.
In der Literatur wird der Holländer kaum oder nur am Rande erwähnt, was auch zu einem mangelnden Bekanntheitsgrad führte. L. Beckmann Beschrieb in seinem großen Standardwerk nur den Belgischen Schäferhund.
In seiner jetztigen Erscheinungsform ähnelt der Holländische Schäferhund noch sehr den ursprünglichen Schäferhundschlägen Westeuropas. In Ihm ist so ziemlich alles bewahrt geblieben, was seit jeher den Wert eines Schäferhundes ausmachte. Ein Hund, der noch sehr dem ursprünglichen Herdengebrauchshundetyp verkörpert und keineswegs ins Extreme fällt, weder im Gebäude noch charakterlich. Seine sehr guten Gebrauchseigenschaften machen ihn zu einem hervorragenden und temperamentvollen Sport-,Dienst-,Gebrauchs - und natürlich Familienhund.
Allerdings sei erwähnt, dass Holl. Herder oft Spätentwickler sind.
der Hollandse Herdershond war zu kienem Zeitpunkt ein Modehund und blieb vom Ausstellungsfanatismus - zum Glück der Rasee- weitgehend verschont. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass der Hollämdische Schäferhund bis in die gegenwart ein auffallend gesunder und "klarköpfiger" Hund geblieben ist.

Den Holländischen Herder gibt es in 3 Fellvarianten, wobei der Kurzhaarige wohl der Bekannteste ist:

Kurzhaar:
gewünscht wird am ganzen Körper ein dichtes, hartes, nicht zu kurzes Haarkleid mit reichlich Unterwolle. Hosen, Kragen und beferte Rute müssen deutlich sichtbar sein.
Farben: Mehr oder weniger deutlich auf braunem Untergrund ( goldgestromt ) oder auf grauer Grundfarbe ( silbergestromt ). Die Stromung erstreckt sich über den ganzen Körper, aich an Kragen, Hosen und befederter Rute.

Langhaar:
Gewünscht wird am ganzen Körper langes, schlicht anliegendes sich grob anfühlendes Haar ohne Locken oder Wellen mit reuchlich Unterwolle. Kopf, Ohren Pfoten und Hinterläufe zeigen stark entwickelte Federn. Rute rundum reichlich behaart. Kiene Fransen an den Ohren.
Farben: wie beim Kurhaar

Rauhaar:
Gewünscht wird am ganzen Körper dichtes, hartes, buschiges Haar, mit dichter Unterwolle (der Kopf ist ausgenommen). Das Haarkleid muss dicht geschlossen sein. Ober - und Unterlippe muss reichlich und nicht zu weich behaart (Schnauzbart) sein. Struppige,gut vorstehende Augenbrauen. Auf dem Schädel und an den Wangen ist das Haar weniger stark entwickelt. Rute rundum stark behaart. Stark entwickelte Hosen sind erwünscht.
Farben: Pfeffer-Salz, Blaugrau, silber - und goldgestromt.

Allen 3 Fellvarianten haben eines gemeinsames: Es ist eine menschenbezogene, temperamentvolle Rasse mit großem bewegungsdrang, sehr lernfreudig, intelligent und teilweise etwas spätreif. Der Kurzhaar-Holländer ist am weitesten verbreitet und ist für den sportlichen oder dienstlichen Bereich sich am Besten geeignet. der Langhaar wird meist als feinfühliger und sensibler beschrieben, Der Rauhaarige ist wohl der ursprünglichste und seltenste der 3 Varianten.

Ob sich der Holländer nun im Hundesport, im Diensthundebereich,als Rettungshund, bei Wanderungen, als Reitbegleithund oder aber neben dem Fahrrad auspowern soll/kann, kommt natürlich sehr auf das Wesen und Temperament des einzelnen Hundes und auch auf die Fellvariante an.
Aufgrund seines Wesens und Temperaments benötigt der Holländer eine sehr konsequente Erziehung, eine feinfühlige Hand und viel Auslastung. Ist dies gegeben, ist er ein durchaus angenehmer und sehr liebenswerter Familienhund. Unterbeschäftigt wird es - vor allem bei der Kurzhaarvariante - schnell zu Problemen kommen, da sich der Hund in solch einem Fall selber eine Aufgabe sucht und dies meist zum Leidwesen des Besitzers!

KNPV und X-Hollandse Herder - was ist das?
KNPV bedeutet Königlich Niederländische Polizeihunde Vereinigung. Es sollte sich nur um die wesentlichen Dinge im Hund drehen. Allein die Gesundheit und damit die Arbeitsfähigkeit waren ausschlggebend für die Zucht ( umfangreiche prüfungsordnungen). KNPV ist Selektion auf höchstem Niveau.
X - Hollandse Herder werden alle gestromten Hunde genannt, X - Mechelaar nennt man malifarbene und schwarze Malis und den X - Duitse Herder ( X - deutsche Schäferhunde). Es wird hier also eher Wert auf einen belastbaren,gesunden Arbeitshund gelegt.

Quelle herderclub.at

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Der Berger Picard ( französischer Hütehund )

Konkret wurde der Berger Picard erst 1925 durch den französischen Hütehundeclub offiziell anerkannt. In deutschland existieren nur eine Handvoll Züchter mit sehr überschaubarem Nachwuchs. Das lag am Anfang vor allem daran, dass viele importierte Picards mit HD behaftet waren. Ein strenges Zuchtprogramm und der unermüdliche Einsatz der Picard-Freunde führte schließlich dazu, dass der seltene Hütehund auf immer mehr Ausstellungen anzutreffen ist.
Kein Hund für Einsteiger
Ein Picard braucht sehr viel Beschäftigung, sowohl körperlich als auch geistig. Denn beim Hüten von Kühen oder Schafen (seiner ursprünglichen Aufgabe), kommt es besonders auf Ausdauer und Intelligent an. Bei der Erziehung braucht es sehr viel Geduld. Mit seinem Charme wickelt der Franzose jeden um den Finger. Der Berger Picard ist kein Jedermannshund, denn diese sind schwer zu durchschauen. Es ist eine geduldige und liebevolle, aber dennoch konsequente Erziehung notwendig. Er ist kein Befehlsempfänger, er will selbstständig arbeiten, ist aber auch ein echt guter Kumpel. Im Haus verhält er sich ruhig, dafür muss er draußen ordentlich beschäftigt werden und möchte überall mit dabei sein.
Er ist kein Beißer, würde aber im Ernstfall seine Familie gegen alles und jeden verteidigen.
Wer sich für einen Picard entscheidet, sollte auf alle Fälle schon Erfahrung mit Hunden haben, besonders Durchsetzungsvermögen und Geduld, ansonsten kommt beim Picard der Dickkopf durch. Der icard stellt überdurchschnittliche Anforderungen an seinen Halter, denn seine Eigenwilligkeit macht die Erziehung nicht einfach.
Er wurde ursprünglich als Herdenschutzhund oder Bewacher von Haus und Hof eingesetzt. In Frankreich übernimmt er bisweilen noch diese Aufgabe, bei uns ist er einfach nur Familienbegleithund.

Fell: Das Haar ist hart, weder flach noch gelockt, mit einer Länge von 5 bis 6 cm. Es muss rau sein, sodass es zwischen den Fingern knirscht (pflegeleicht).
Rüden: 60 - 65 cm
Hündinnen: 55 - 60 cm
Durchschnittsgewicht: 25 kg
(Quelle Partner Hund) Foto: www.bergerpicard.info

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Der Weiße Schweizer Schäferhund

Beschäftigt man sich mit der Historie des Weißen Schäferhundes, kommt man am "klassischen" Deutschen Schäferhund nicht vorbei. Man stellt große Ähnlichkeiten im Körperbau und Haltung fest. Die weiße Fellfarbe war schon in der Antike wie auch in der beginnenden Neuzeit die bevorzugte Farbe der Schäferhunde.
In einem Rassestandard von 1890 wird der Deutsche Schäferhund noch in 6 Grundfarbschlägen beschrieben, darunter auch in Weiß. Der erste, in Hannover offiziell ausgestellte Weiße Schäferhund war 1882 der Rüde "Greif" aus der Zcht des Barons von Knigge. Mit der Zuchtnummer 1 im neu gegründeten SV eingetragen wurde der Enkel des weißen Rüden "Greif", Horand von Grafrath ( Hektor Linksrhein).
Der Weiße Schäferhund wurde anschließend auf grund seiner Farbe von der Zucht ausgeschlossen. 1933 verschwanden die prachtvollen Hunde fast ganz aus Europa. Begründung: die Farbe sei untauglich für den Kriegsdienst und wirkt zu wenig gefährlich.
In Amerika wurde der weiße Schlag weiter gezüchtet, jedoch später auch verboten. In Europa, außer in Großbritanien, waren die Hunde bis in die 1960er Jahre fast völlig ausgestorben.
Die Farbe Weiß blieb ausschließlich im canadian Kennel Club erhalten und erhielten auch gültige FCI Papiere. Durch eine Hundesportlerin gelangte der Weiße Schäferhund in die Schweiz. Durch Zufall setzte sich die Zucht wieder in Gang, maßgebend durch die Familie Epprecht, welche auch die Gesellschaft der Weißen Schweizer Schäferhunde gründete ( vm VDH wieder anerkannt).

"temperamentvoll, nicht nervös, aufmerksam und wachsam, gegenüber Fremden gelegentlich etwas zurückhaltend, niemals ängstlich oder eggressiv..." so steht`s im Rassestandard geschrieben. Es ist ein Hund von edler Eleganz, ausgeprägte Treue und Anhänglichkeit. Er dürfte wohl einer der besten Allrounder - Rassen im Hundesport - und Arbeitsbereich sein. Schnelle Sportarten wie Agility, Dog Frisbee oder Flyball kommen den großen Bewegungsdrang des Hundes entgegen. Die Rasse stellt ihre hohe Intelligenz unter Beweis und ihren "will to please". Es sind ausdauernde Arbeiter. Dies stellen sie beim Mantrailing oder in der Rettungshundearbeit unter Beweis. Noch gibt es wenig probleme mit HD und ED.
Sie sind bei guter Aufzucht und rassegerechter Auslastung, Körper und Kopf, recht leichtführige Hunde. Ohne passende Erziehung oder bei falscher Beschäftigung kann allerdings auch aus einem Weißen Schäferhund ein Fall für den Hundepsychologen werden.
In letzter zeit zeichnet sich ein leichter Trend zum Modehund ab.

Der weiße Schäferhund sollte zu aktiven Menschen, die mit ihrem Hund arbeiten möchten. Das alte Erbe der Deutschen Schäferhunde ist im Weißen unbestreitbar vorhanden. Diese Rasse ist kein Gesellschaftshund für menschliche Couchpatatoes, nur weil sie die Farbe so schön finden.
Ein Schäferhund springt von einer Klippe in den Abgrund wenn wir es verlangen. Ein nordischer Hund wie etwa ein Husky würde sich in solch einer Situation denken " spring doch selber".
(Quelle Wuff)

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